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echos Projekt | Pro Helvetia

Pius Knüsel, Direktor der Kulturstiftung Pro Helvetia, über die Ausschliesslichkeit von Volkskultur und der zeitgenössischen Kultur, Katrin Rieder, Projektleiterin "echos", zum Wettbewerb, und das erfreuliche Fazit, dass Pro Helvetia künftig traditionelle Volkskultur fördern will.

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Pro Helvetia lancierte vor rund zwei Jahren das Programm echos – Volkskultur für morgen. Sie schrieb einen Wettbewerb aus mit dem Ziel, das Zusammenspiel von traditionell und gleichzeitig zeitgenössisch orientierten Kulturschaffenden für Visionen unserer morgigen Volkskultur zu motivieren. Nicht zuletzt, weil sich auf der handfesten Basis von (volks)kulturellen Leistungen eine zukünftige Förderausrichtung nachhaltiger debattieren lässt.

Konkret rief Pro Helvetia im Jahr 2006 in zwei parallelen Schritten die volkskulturelle Schweiz zur Partizipation auf. Zuerst lud sie alle städtischen und kantonalen Kulturämter zur Mitwirkung ein. Hieraus entwickelten 15 Kantone und zwei Städte fünf themenbezogene Kooperationsprojekte: Feste, Bräuche und Trachten in der Ostschweiz, Glaubenskultur in der Zentralschweiz, Innovatives Wohnen im Denkmal sowie eine Standortbestimmung des Laientheaters im Berner Oberland, Tradition des Chorgesangs in der Westschweiz sowie eine Sommerakademie der Volkskultur in der Nordwestschweiz.

Prämiert wurden zehn Projekte, die Neugier auf andere kulturelle Welten wecken und eine Brücke schaffen zwischen zeitgenössischer Kunst und Volkskultur.

Das Abschluss-Festival von “echos” in St. Gallen war ein farbenfrohes Fest, das weniger ein Ende als einen Neustart dokumentierte: Pro Helvetia wird künftig auch Vorhaben aus der traditionell orientierten Volkskultur unterstützen. Die Schweizer Kulturstiftung passt zu diesem Zweck ihre Auswahlkriterien an. Ausserdem will sie die Volkskultur stärker in ihre Programme einbeziehen, den regelmässigen Dialog mit den Verbänden der Volkskultur pflegen sowie zusätzliche Mittel für die Volkskulturförderung erschliessen.

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