Karin Wenger | Checkpoint Huwara
Nahost-Experte Erich Gysling ist in der NZZ beeindruckt von der Binnenperspektive auf die palästinensische Gesellschaft, die die Autorin Karin Wenger vermittelt. Sie ist Gast am nächsten Züri Littéraire.
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Seit Ausbruch der zweiten Intifada dreht sich die Gewaltspirale im Nahen Osten immer schneller. Der Konflikt polarisiert. Wahrgenommen werden jedoch vor allem jene Ereignisse, die Schlagzeilen machen: palästinensische Selbmordanschläge, israelische Militärinvasionen und gescheiterte Friedensverhandlungen. In «Checkpoint Huwara» lässt die NZZ-Journalistin Karin Wenger israelische und palästinensische «Helden» von ihrem Alltag erzählen. Aus ihrer Sicht berichten sie von Angst und Überforderung und davon, dass der Kriegsdienst aus Menschen Maschinen macht. Sie erzählen von Mauern und Sperrzäunen, nicht nur von denen, die Israel baut, um das Westjordanland von Israel abzutrennen, sondern vor allem von den Mauern des Schweigens.
Weitere Infos
Züri Littéraire, Montag, 3. November, Kaufleuten Zürich, 18.30 – 20.00 Uhr, mit Karin Wenger:
Checkpoint Huwara & Yves Kugelmann: Aufbau – das Jüdische Monatsmagazin, Moderation: Röbi Koller
Karin Wenger: Checkpoint Huwara. Israelische Elitesoldaten und palästinensische Widerstandskämpfer brechen das Schweigen. Mit einem Nachwort von Arnold Hottinger und Bildern von Kai Wiedenhöfer. Verlag Neue Zürcher Zeitung, Zürich 2008, 271 Seiten

















