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Theaterhaus Gessnerallee l OONA project

OONA project zeigt ein witziges und doch intensives Stück über die nackte Wahrheit und Ansprüchen zu genügen, eigenen und fremden...

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Das Bedürfnis, Beachtung zu erlangen und den anderen – manchmal bis zur Lächerlichkeit – zu beeindrucken üben wir von früh auf – zu Hause, mit unseren Eltern und Verwandten. «please» handelt von der Sehnsucht, beachtet und geschätzt zu werden. Wir brauchen Bestätigung von aussen und tun alles – schlicht alles! – um sie zu erlangen.

Übertragen auf die Bühne bedeutet das für den Performancekünstler wochenlanges Vorbereiten, bevor die Performance tatsächlich stattfindet. Und wenn sie dann über die Bühne geht, möchte man, dass die Arbeit anerkannt und bewundert, kurz: geliebt wird.

Der Performer muss extreme Momente aushalten, um das Produkt dann in kurzer Zeit einer Öffentlichkeit zu präsentieren.

Auf der Bühne stehen ist darum eine fantastisch seltsame Erfahrung. Eine Darbietung vor Publikum verlangt Mut, man geht Risiken ein und stellt sich verschiedenen Urteilen, die von allen Seiten kommen: vom Publikum, von sich selber, von Kritikern, von den Programmverantwortlichen. Es beinhaltet Spass und Genuss, Freude eigentlich, aber auch Schmerz und die Konfrontation mit den eigenen Grenzen. Auf ein Publikum zu stossen und mit ihm zu kommunizieren, ist eine Erfahrung, die unglaubliche Mengen an Energie freisetzt.

Infos title=

PLEASE | Konzept-Choreografie: Marisa Godoy | Premiere: 6.5.2009 | Theaterhaus Gessnerallee | Weitere Vorstellungen: 08./09./11./12.05 2009 jeweils 20 Uhr


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