Filmpreis | Cadrage 09
Beim Zürcher Filmpreis gab es Preisgeld en masse: Fast eine Million. Ein Gewinner freute sich besonders, denn er bekam zuvor für die Realisation seines Films keinen einzigen Rappen öffentliche Fördergelder!
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Die Städte Zürich und Winterthur verliehen in Oerlikon ihre Filmauszeichnungen. Gut lachen hatte Hans Haldimann, sein Film „Bergauf, Bergab“ hatte zuvor keinen einzigen Franken öffentliche Fördergelder bekommen, kam nun aber doch noch zur wohl verdienten Anerkennung. Sein Dokumentarfilm über eine Urner Beglerfamilie war der erfolgreichste Schweizer Film des vergangenen Jahres. Damit war Haldimann wohl auch Trost und Hoffnungsträger für all jene Filmemacher, die bei der Preisverleihung leer ausgingen.
In Szene gesetzt wurde der Abend von der Regisseurin Sabine Boss. Wie die Jahre zuvor äusserst unterhaltsam.
In der Kategorie «Succès Zürich» siegten gleich zwei Spielfilme: «Marcello, Marcello» und «Der Freund». In der Kategorie Dokfilm ging der Preis an «Bergauf, Bergab». Mit über 57'000 Eintritten war er der kommerziell erfolgreichste Dokumentarfilm – ohne einzigen Franken Fördergeld!
Die Filmkommission der Stadt Zürich ist bei den Zürcher Filmpreisen nicht an Kategorien gebunden und hat die Spielfilme „Die Standesbeamtin“ und „Giulias Verschwinden“, sowie die Dokumentarfilme „Going Against Fate“, „Bergauf, Bergab“, „Rocksteady – The Roots of Reggae“ und „The Sound of Insects“ prämiert. Zudem gingen drei Spezialpreise an Peter Bräker (Sounddesigner, Komponist), Pierre Mennel (Kamera) und Filip Zumbrunn (Kamera) für ihre bisherige künstlerische Arbeit.
Der Kurzfilmpreis der Stadt Winterthur, ging an den experimentellen Kurzfilm «After the Empire» der Künstlerin Elodie Pong. Die Preisverleihung fand am 26. November 2009 in Zürich statt.

















