Visions du Réel |Alan Berliner
«Sag mir, wie du heisst und ich sage dir, wer du bist. Diese Suche nach dem "Ego" führt im Film "The Sweetest Sound" von Alan Berliner zu urkomischen und köstlichen Begegnungen. Visions du Réel hat den Filmkünstler eingeladen, damit das Publikum ihn und den Reichtum seiner Filmografie entdecken kann.
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Synopsis Alan Berliner hatte ein Problem damit, daß er nicht der einzige Mensch ist, der diesen Namen trägt. Immer wieder wurde er für den belgischen Filmemacher Alain Berliner (“Ma vie en rose”, 1997) oder für den Starphotographen Alan Berliner gehalten. In seinem einstündigen Essay befragt er seine Eltern zu den Ursprüngen seines Namens, besucht die Jim Smith Society (in der sich nur Jim Smiths treffen), und zählt alle Namen in einer Ausgabe der New York Times. Zwölf Träger seines eigenen Namens lädt er zu einer Dinner-Party ein. „I make films that use my life”, sagt Alan Berliner. Das kann man wörtlich nehmen.
Wertung Mit der Intimität und dem Humor eines persönlichen Essays taucht Alan Berliner kopfüber in den amerikanischen Namenspool auf der Suche nach den Schätzen und Gefahren, die sich in seinem Namen verbergen. Der Film, der mit der Suche nach Identität beginnt, geht über in eine Meditation über die Sterblichkeit.
Am Ende lässt uns Alan Berliner mit einem größeren Sinn für die Macht und die Magie zurück, die in einem Namen liegen, und dafür, wie unsere Identität unentrinnbar davon geformt wird, wie wir uns nennen. The Sweetest Sound trägt Berliners unnachahmliche Handschrift.
Darsteller: Alan Berliner, Regina Berliner, Oscar Berliner, Alain Berliner, Alan Berliner, Allen I. Berliner, Alan S. Berliner, Alan M. Berliner, Allan Berliner, Alan Berliner, Allen Berliner, Alan J. Berliner
Atelier Alan Berliner wohnt in New York und ist ein passionierter Sammler und Verwahrer von Bildern und Tönen. Er ist Filmemacher und Medienkünstler. Eine aussergewönliche Persönlichkeit, die Erstaunliches zu zeigen hat. Mi sich selbst und seinen Familienmitgliedern als Protagonisten erschafft Alan Berliner ein Werk, das aus den Tiefen der Vergangenheit und seines Archives schöpft, dessen ungeheuer aktueller Reichtum er offenzulegen versteht. Visions du Réel ermöglicht eine aussergewöhnliche Begegnung mit einer bedeutenden Persönlichkeit des Cinéma du Réel.
The Sweetest Sound | Freitag 16. April, 22 Uhr | Salle Communale
Atelier mit Alan Berliner | Montag 19. April, 9-12.30 Uhr | Salle de la Colombier
Filme im Festivalprogramm: City Edition, Color Wheel, Everywhere At Once, Four Corner Time, Intimate Stranger Lines Of Force, Myth in The Electic Age, Natural History, Nobody's Business, Patent Pending, The Family Album, Wilde Awake

















