Weiterleben
Die Freiheit der Gedanken und der Rede ist immer und überall auf der Welt hart erkämpft worden und an vielen Orten wird noch heute darum gerungen. Hans Haldimann porträtiert 4 Menschen, die zeitweise durch die Hölle gingen.
© XENIX Film
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Zum Film: «Weiterleben» ist ein Film über Menschen, die für eine bessere Welt gekämpft haben und dafür schwer bezahlen mussten. Die zwei Männer und zwei Frauen aus Chile, Tibet, Kongo und der Türkei sind wegen ihres Einsatzes für die Menschenrechte gefoltert und teils jahrelang eingesperrt worden. Trotzdem haben sie den Glauben an das Gute nicht verloren. Sie leben heute unter uns, in der Schweiz.
art-tv-Wertung: Mit seinem Dokumentarfilm geht Hans Haldimann auf eine Reise in die Seelenlandschaften von Menschen, die als Folteropfer einerseits mit einer Vergangenheit von schwerster physischer und psychischer Gewalt zu kämpfen haben und anderseits als Flüchtlinge in der Schweiz eine neue Heimat finden mussten. So behutsam sich Haldimann allein mit seiner Kamera den vier Protagonisten nähert und auch in deren Heimatländer reist, so erschreckend ist, was ihm erzählt wird. «Wie weiterleben mit einem solchen Schicksal?», das war die Ausgangsfrage, die den Filmemacher bewegte. Die vier Schicksale, die geschickt verwoben eine zugleich erdrückende und hoffnungsvolle Realität inmitten des Schweizer Alltags zeigen, geben Antworten, mit denen der Zuschauer noch lange im Kopf beschäftigt ist.
Weiterleben | Regie: Hans Haldimann | Dokumentarfilm | Dauer: 92 Min. | 2011 | oV: D/F | Verleiher: Xenix Films | Mit: Jorge Molina, Ali Biçer, Phuntsog Nyidron , Rose Catherine Karrer Nzayamo, Yeter Dagli
Kinostart in der Deutschschweiz: 9. Februar 2012

Interview | Hans Haldimann | Weiterleben















