Veronika Minder erstellt in Katzenball eine „Dokumentarcollage“ über fünf Frauen von gestern bis heute, die vor allem eins gemeinsam haben: Sie lieben Frauen. Sie berichten über ihre Beziehungen und internationalen Netzwerke, ihre Suche nach Identität, ihre oft geheimen Treffpunkte.
Gemischt wird der Film vor allem zu Beginn mit historischen Anekdoten und Zeitdokumenten über Homosexualität, Feminismus und Emanzipation. Der Film lebt aber allein schon durch die spannenden Lebensgeschichten und die brillant ausgewählten und ab und zu (erfrischend) politisch inkorrekten Aussagen der Protagonistinnen. Veronika Minder gelingt es ausserordentlich gut und mit einem Augenzwinkern, die Freuden und Leiden lesbischer Frauen verschiedener Generationen auch dem ZuschauEr näher zu bringen. Sehr sehenswert