FOTOSTIFTUNG
SCHWEIZ: RENE MÄCHLER: AM NULLPUNKT DER FOTOGRAFIE (Fotomuseum Winterthur, bis 19. November
2006)
René Mächlers Werk ist zwar ein Solitär
in der Landschaft der Schweizer Fotografie, doch in unserer
Zeit des immer beliebigeren und unverbindlicheren digitalen
Rauschens der Bilder, ist es mehr denn je aktuell: eine starke,
eigenständige künstlerische Position, ein Versuch,
„dem Chaos dieser Welt eine Ordnung aus reinen Elementen
und spannungsvollen oder ausgewogenen Beziehungen entgegenzusetzen“
(Willy Rotzler).
Mit seiner aufs Wesentlichste reduzierten fotografischen
Arbeitsweise und seiner konsequenten ästhetischen Haltung
schuf René Mächler ein äusserst vielfältiges,
dichtes und reiches künstlerisches Werk: von den seriellen
Luminogrammen über die konstruktiven Fotogramme zu Themen
der geometrischen Grundformen und die das Licht selbst thematisierenden
„Reflexionen“ bis hin zur fast vollständigen
Auflösung des Bildes in Serien wie etwa „Das Verschwinden
eines Quadrates“ (1998).
Lichtmalerei vom Feinsten! Wunderschön gestalteter Katalog!
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